Produkttest · überprüft am 31. Juli 2026
Wybot C2 Vision Plus: unser Test
Eine KI-gesteuerte Kamera, die Verschmutzungen gezielt ansteuert statt blind zu bahnen, acht Modi, sechs Fahrbahnen und 210 angekündigte m². Aus der Reihe fallend, weil er die Art der erbrachten Leistung verändert — und das Budget.
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Für wen er geeignet ist
- Ein großes Becken, bis 210 m², für jemanden, der seinen Roboter über eine App steuern will und nie wieder daran denken möchte.
Für wen er nicht geeignet ist
- Für alle, die einfach einen Knopf drücken wollen. Der gesamte Mehrwert läuft über die App: Ohne sie zahlen Sie für ungenutzte Funktionen.
Was die Kamera wirklich verändert
Die meisten Poolroboter bahnen das Becken nach einem festen Muster ab, ob nun Schmutz da ist oder nicht. Der C2 Vision Plus trägt eine KI-gesteuerte Kamera und einen Modus « Vision-KI », der Verschmutzungen präzise ansteuern sollC. Der Nutzen ist keine technische Spielerei: Es ist die Akkulaufzeit, die nicht für bereits saubere Zonen verschwendet wird, also eine größere nutzbare Abdeckung bei gleicher Akkulaufzeit. Bei einem Becken von 210 m²C — der größten auf dieser Seite angekündigten Fläche — ist dieser Unterschied kein Gimmick mehr.
Acht Modi, sechs Fahrbahnen
Die App gibt Zugriff auf acht Modi: Wasserlinie, nur Wände, nur Boden, komplett, Turbo Boden, Eco Boden, Wände + Boden und Vision-KIC. Der Expertenmodus erlaubt zudem die Wahl der Fahrbahn: in S-Form, im Kreuz oder im Stern für den Boden, in N, H oder V für die WändeC. Das ist viel, und der Großteil dieses Reichtums wird nie genutzt werden. Was dagegen genutzt wird: nach einem Gewitter einen Zyklus « nur Wasserlinie » starten oder « Eco Boden » für die laufende Pflege, ohne den Akku für das komplette Programm zu verbrauchen.
Zweistufige Filterung
Der Korb mit 180 µm wird durch einen HEPA-Filter ergänztC. Dieser hält die feinen Partikel zurück, die bei einem einstufigen System das Medium wieder durchqueren und ins Becken zurückkehren würden. Zusammen mit dem bürstenlosen MotorC — weniger Verschleißteile bei einem Unterwassergerät — ergibt das ein stimmiges Paket für intensive Nutzung. Wie immer bei feiner Filterung: Sie setzt sich schneller zu und verlangt nach jedem Zyklus eine Spülung.
Was Sie zögern lassen sollte
Der Preis, deutlich über dem Rest der Auswahl, ist das erste Hindernis. Das zweite ist subtiler: Alles läuft über die App. Wenn Sie keinen Poolroboter vom Smartphone aus verwalten wollen, bleibt der Großteil dessen, wofür Sie zahlen, ungenutzt — und ein Wybot C2 erledigt dieselbe Grundarbeit für deutlich weniger Geld. Und mit 10,9 kgC ist er der schwerste auf dieser Seite: Das Herausheben aus dem Wasser verlangt einen echten Griff, manchmal zwei Hände.
Technische Daten
Das Datenblatt, Quelle für Quelle
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Type C | Kabellos |
| Zonen gereinigt C | Boden, Wände und Wasserlinie |
| Angekündigte Fläche C | 210 m² |
| Navigation C | KI-Kamera, Vision-KI-Modus |
| Modi C | 8 Reinigungsmodi |
| Fahrbahnen C | 6 anpassbar (S, Kreuz, Stern, N, H, V) |
| Filterung C | Korb 180 µm + HEPA-Filter |
| Motor C | Bürstenlos |
| Gewicht C | 10,9 kg |
| Abmessungen C | 36 × 36 × 24 cm |
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Sein Platz im Ranking
Wo er im Vergleich zu den anderen steht
Wir haben diesem Modell die Bewertung 8,9/10 gegeben, womit er in unserem Vergleich außer Konkurrenz geführt wird. Die verwendete Gewichtung — gereinigte Zonen 25 %, Zuverlässigkeit 20 %, Akkulaufzeit 20 %, Filterung 15 %, Handhabung 10 %, Gesamtkosten 10 % — ist transparent veröffentlicht.
Häufige Fragen
Zum Wybot C2 Vision Plus
Bringt die KI-Kamera wirklich etwas?
Ihr Nutzen liegt darin, keine Akkulaufzeit für bereits saubere Zonen zu verschwenden und so bei gleicher Akkulaufzeit mehr nutzbare Fläche abzudecken. Bei einem kleinen Becken ist der Gewinn marginal; bei den angekündigten 210 m² wird er konkret.
Was ist der Unterschied zum Standard-Wybot C2?
Der Standard-C2 behandelt dieselben Zonen — Boden, Wände, Wasserlinie — auf 150 m² statt 210, ohne KI-Kamera, ohne die acht Modi und ohne die anpassbaren Fahrbahnen. Wenn Sie den Roboter nicht über eine App steuern wollen, bietet der Standard-C2 das Wesentliche für deutlich weniger Geld.
Kann man ihn ohne Smartphone nutzen?
Ein Basissyklus bleibt möglich, aber die gezielten Modi, die Fahrbahnen und der Vision-KI-Modus laufen über die App. Ohne sie verschwindet der Großteil des Werts dieses Modells.
Ist er für ein Aufstellbecken geeignet?
Der Hersteller gibt ihn als kompatibel mit aufgestellten wie eingelassenen Becken an. Allerdings heißt es, einen Roboter dieser Kategorie in ein Aufstellbecken mit weicher Wand zu setzen, bezahlt man Wandfunktionen, die man nicht nutzen wird.